News-Serie: Nebenkosten beim Immobilienkauf: Grunderwerbsteuer

Beim Erwerb einer Immobilie bzw. dessen Finanzierung, denkt man zunächst an den Kaufpreis, allerdings kommen zum reinen Kaufpreis des Objektes noch eine Reihe von Nebenkosten dazu. Im Rahmen unsere News-Beitrags-Serie „Nebenkosten beim Immobilienkauf“  informieren wir heute zum Thema Grunderwerbsteuer.

 

Was ist die Grunderwerbsteuer?

Die Grunderwerbsteuer (Abkürzung: „GrESt.“) ist eine Verkehrsteuer und besteuert den Erwerb von inländischen Grundstücken.

 

Was ist ein steuerbarer Erwerb iSd GrESt.?

Die Grunderwerbsteuer fällt an, wenn ein Grundstück, ein Haus oder eine Wohnung gekauft wird. Ebenso, wenn es sich um eine unentgeltliche Übertragung handelt (z.B. Schenkung oder Erbschaft).

 

Was ist die Bemessungsgrundlage?

Ist der Betrag, auf den der Steuersatz anzuwenden ist, um die Steuer zu ermitteln. Die Bemessungsgrundlage ist die (Wert- oder Mengen-) Größe, die den Tatbestand, an den das jeweilige Gesetz die Steuerpflicht knüpft, quantifiziert.

 

Wie hoch ist der Steuersatz?

Der Steuersatz beträgt grundsätzlich 3,5 Prozent. Bei Vertragsabschuss unter Ehegatten oder nahen Verwandten (Eltern, Kinder, Enkelkinder) sinkt sie auf 2 Prozent.

 

Seit 1. Jänner 2016 kann die Grunderwerbsteuer bei unentgeltlichen Erwerben (z.B. Erwerbe im Familienkreis, Schenkungen an Personen außerhalb des Familienkreises, …) auf Antrag über bis zu fünf Jahre verteilt werden, wobei sich die Steuer in Abhängigkeit von der Verteilungsdauer um jeweils 2 Prozent erhöht.

 

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