Untervermietung - was tun?

Dürfen sich Mieter einen Untermieter holen?

Laut österreichischem Mietrechtsgesetz ist das Untervermieten einer Mietwohnung erlaubt. Hierfür muss nicht das Einverständnis des Vermieters eingeholt werden. Es ist dennoch zu empfehlen, den Vermieter zumindest über das Vorgehen zu informieren. Ist der Vermieter mit dem Untermieter nicht einverstanden, ist das kein gültiger Kündigungsgrund.

Welche Regeln gibt es dazu?

Wer untervermietet, darf die Wohnung nicht zur Gänze vermieten. Das wäre ein gültiger Kündigungsgrund für den Vermieter. Hierzu dürfen lediglich einzelne Räume, also etwa WG-Zimmer angeboten werden. Dem Mieter ist in solchen Fällen zu empfehlen, sich eine Einverständniserklärung des Vermieters unterschreiben zu lassen.

Wann kann der Vermieter das Untervermieten verbieten?

Ist die Zahl der Bewohner zu hoch oder wird der Hausfrieden gestört, kann der Vermieter eine Unterlassungsklage einreichen.

Welche Bestandteile hat ein Untermietvertrag?

Ein Untermietvertrag ähnelt einem Mietvertrag. Es ist ebenso ein rechtliches Dokument, zu dessen Einhaltung sich Mieter und Untermieter verpflichten. Folgende Punkte sollte der Vertrag aufweisen:

  • Namen und Anschrift der beiden Vertragspartner,
  • Beschreibung der Wohnung,
  • Höhe der monatlichen Miete und der Kaution,
  • Kündigungsfristen,
  • Anzahl der ausgehändigten Schlüssel.

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