Was steht im Grundbuch über ein Zinshaus?

Das Grundbuch ist eines von dem zuständigen Amt geführtes öffentliches Verzeichnis der Grundstücke eines Bezirks mit den Angaben über die jeweiligen rechtlichen Verhältnisse.

 

Grundbuchsauszug

Grundsätzlich besteht ein Grundbuchsauszug aus drei verschiedenen „Blättern“, dem A-Blatt oder auch Gutsbestandsblatt, dem B- oder Eigentumsblatt und dem C- oder Lastenblatt:

A-Blatt (Gutsbestandsblatt): Gliedert sich in ein A1- und in ein A2-Blatt. Während im A1-Blatt alle zu einer Adresse gehörigen Grundstücke mit Nummer, Benützungsart und Fläche aufgelistet sind, enthält das A2-Blatt allfällige dazugehörige Rechte von Dritten und öffentlich-rechtliche Beschränkungen, die mit dem Eigentum an der Liegenschaft verbunden sind.

B-Blatt (Eigentumsblatt): Hier steht, wer der „bücherliche“ Eigentümer ist. Sind es mehrere Parteien, sind diese mit der Höhe ihrer Anteile dokumentiert. Ebenfalls kann man hier herausnehmen, wann und aufgrund welcher Urkunde das Eigentum erworben wurde.

C-Blatt (Lastenblatt): Dieses gibt Aufschluss über die verbundenen Belastungen wie Dienstbarkeiten, Pfandrechte, aber auch Veräußerungsverbote oder Vorkaufsrechte.

 

Was bedeutet die „Flächenwidmung“?

Die Flächenwidmung kann bei dem Wert eines Zinshauses ebenso eine Rolle spielen. Diese legt nämlich fest, was, wo und bis zu welcher Höhe auf einem Grundstück gebaut werden darf.

Aber Achtung: Da der Flächenwidmungsplan von der Behörde selbsttätig überarbeitet wird, können gewisse Bestandsobjekte davon abweichen, für eine Neubebauung

aber andere Vorschriften gelten.

So kann es durchaus sein, dass ein altes Zinshaus noch renoviert werden darf, im Falle eines Abbruchs dort aber nicht mehr neu gebaut werden darf.

 

Sollten Sie darüber nachdenken Ihr Zinshaus zu verkaufen, dann berät Sie das Team von My Broker sehr gerne. Wir freuen uns über Ihre Kontaktanfrage!

 

Foto: momius – Fotolia.com