Wiener Zinshausmarkt: Preise haben sich in den letzten 10 Jahren verdoppelt

Der Zinshausmarkt boomt nach wie vor immer weiter und ist zukünftig mit hoher Nachfrage verbunden. Auch heuer geht man von einem Rekordjahr mit Milliardenumsätzen aus.

Seit 2015 haben sich die Preise sogar noch deutlicher erhöht. Von 2008 bis 2018 stiegen die Preise laut der Recherche von Otto Immobilien durchschnittlich um ca. 8 Prozent. Während man 2008 für einen Quadratmeter in einigen Lagen in Wien noch 300 Euro pro Quadratmeter bezahlt hat, muss man heute für vergleichbare Zinshäuser ca. 1.680 Euro pro Quadratmeter aufwenden.

Wiener Zinshausmarkt  | MyBroker

In den letzten zehn Jahren hat sich auch einiges am Gesamtbestand der Gründerzeit-Zinshäuser geändert. Laut dem jährlichen Marktbericht von Otto Immobilien gab es hier von 2008 bis 2018 einen Rückgang von bis zu ca. neun Prozent. Hauptursache hier seien wohl die vielen Zinshaus-Abbrüche gewesen. 2009 sprach man hier noch von 15.529 Gründerzeit-Zinshäusern, diese Zahl hat sich aber die letzten Jahre um 1.457 verringert.

Grund dafür ist wohl einerseits das beschränkte Angebot an Zinshäusern in Wien und ebenfalls auch das niedrige Zinsniveau. Jedoch ist der Markt viel transparenter und nachvollziehbarer geworden.

Haben auch Sie ein Zinshaus oder möchten Sie eines verkaufen, dann können Sie uns gerne hier kontaktieren.

 

Bild: pixabay.com